Sport
21.11.2021 hunderttausend.de Simon Engelbert
RÖMERSTROM Gladiators unterliegen Kirchheim Knights mit 65:71.

Auswärtsniederlage nach schwacher zweiter Halbzeit.

​​Bester Werfer war Garai Zeeb mit 14 Punkten. Nächstes Heimspiel am 05.12., dem Sparkasse Trier Spieltag gegen die Itzehoe Eagles.

 
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Am 11. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga traten die RÖMERSTROM Gladiators bei den Kirchheim Knights. Beide Teams befanden sich im Aufwärtstrend, die Knights konnten zuletzt drei, die Gladiatoren zwei Spiele in Folge gewinnen. Bei den Gästen von der Mosel kam Neuzugang Parker van Dyke zu seinem Debüt, während man weiterhin auf Austin Wiley, Enosch Wolf, Dan Monteroso und Derrick Gordon verzichten musste. 

Garai Zeeb, Thomas Grün, Jonas Grof, Brody Clarke und Radoslav Pekovic betraten als Starting Five der RÖMERSTROM Gladiators das Parkett der Sporthalle Stadtmitte in Kirchheim. Beide Teams starteten nervös in die Partie, nach drei gespielten Minuten stand es erst 3:4 für die gastgebenden Knights. Auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels kam keine Mannschaft offensiv wirklich in Fahrt und es gab viele Ballverluste und Fehlwürfe auf beiden Seiten zu verzeichnen. Erst nach weiteren wilden Minuten fanden die Kontrahenten etwas besser in ihre Systeme und verringerten ihre Fehlerquoten. Mit einem ausgeglichenen Spielstand von 16:16 ging es letztlich in die erste Viertelpause.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hatte das Spiel nun deutlich mehr Struktur. Die Moselstädter hatten es nicht leicht gegen die kompakte Defense der Knights in ihr gefährliches Inside-Out-Spiel zu kommen. Dennoch spielten sich die Gäste zur Mitte des zweiten Viertels eine Führung von acht Punkten heraus (34:26, 16. Spielminute) – vor allem defensiv und im Rebounding agierten die Trierer nun auf gewohnt hohem Niveau. Nach einer deutlichen Leistungssteigerung gingen die Gladiatoren mit einer 41:33 Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel ließ Headcoach van den Berg die defensive Intensität nochmals erhöhen und die Kirchheimer Aufbauspieler über das ganze Feld verteidigen. Dank der Dominanz beim Rebound und einer weiterhin guten Trefferquote von außen erhöhte man die Führung so schnell auf 47:33 (23. Spielminute). Mit fortlaufender Spieluhr kamen die Gastgeber jedoch zurück ins Spiel und verkürzten ihren Rückstand - vor allem von der Freiwurflinie - stetig. Zur letzten Viertelpause stand es nur noch 52:50 aus Sicht der Gladiatoren.

Der Start in das entscheidende vierte Viertel gehörte ebenfalls den Knights. Dank eines Dreiers von Besnik Bekteshi glichen die Gastgeber die Partie beim Spielstand von 55:55 aus (34. Spielminute). Offensiv wirkten die Gladiatoren teilweise zu ideenlos und fanden kaum einfache Abschlüsse. So gingen die Teckstädter in Führung und konnten diese bis in die heiße Phase der Partie nehmen – zweieinhalb Minuten vor Schluss zeigte die Anzeigetafel ein 62:66 aus Sicht der Moselaner. Bis zum Ende der Partie konnte man sich nicht vom Lauf der Hausherren erholen und musste sich so nach einer schwachen zweiten Halbzeit mit 65:71 geschlagen geben.

Headcoach Marco van den Berg: „Eine bittere und unnötige Niederlage. Leider haben unsere Big Men, die unsere wichtigsten Stützen darstellen, heute nicht so geliefert wie wir es gebraucht haben. Sie haben sich zu einfach aus dem Spiel nehmen lassen und dann hat die Mannschaft leider wieder alte Fehler gemacht. Wir haben zu viel Hero-Ball gespielt und hatten erneut zu viele Ballverluste in wichtigen Situationen. Hätten wir die Partie erwachsener zu Ende gespielt hätten wir große Chancen auf einen wichtigen Sieg geholt. Wir haben nun eine Pause, die wir intensiv nutzen werden, um das heutige Spiel aufzuarbeiten und gegen Itzehoe eine deutlich stärkere Leistung zu zeigen.“

Für Trier spielten: Garai Zeeb (14), Parker van Dyke (11), Paul Hollfelder (DNP), Tom Demmer (DNP),  Jonas Grof (8), Thomas Grün (9), Jonas Niedermanner (4),  Jonathan Almstedt (7), Brody Clarke (3), Ole Theiß (2) und Radoslav Pekovic (9).

Beste Werfer Kirchheim Knights: Till Pape (15 Punkte), Jonathon Williams und Noah Starkey (jeweils 12).




Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE

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