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Zwei Choreographien von Mauro Astolfi und Roberto Scafati

Rituale

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​Die Sehnsucht nach Ritualen in unserer durchrationalisierten Welt ist offensichtlich: Ob Yoga, Gottesdienst oder „Montagszüge“. Rituale bilden den Rahmen in unserem Alltag, sie bieten Wiederholung und damit Verlässlichkeit, schaffen Ruhe im Chaos und Identität. Aber kann man Gemeinschaft ohne Abgrenzung gegenüber anderen erzeugen und können Rituale dabei helfen, den eigenen Horizont zu erweitern, statt ihn zu verengen?

Für diesen Doppelabend hat Roberto Scafati den international renommierten Choreografen Mauro Astolfi gewinnen können. Der in Italien und den USA ausgebildete Leiter des Spellbound Contemporary Ballet arbeitete unter anderem für das Ballett Leipzig, das Theater am Gärtnerplatz München und das Nationaltheater Mannheim.

Während Astolfi sich mit dem Loslösen von obsessiven Handlungen und engstirnigen Sichtweisen beschäftigt, wendet sich Scafati dem verführerischen Sog der Masse zu, die einen Halt an der Grenze zum eisernen Griff verspricht. Beide Positionen vereint die Frage, wie man Freiheit und Gemeinschaftsgefühl zusammenbringen kann.

Zwei Uraufführungen – zwei choreografische Handschriften mit einem großartigen Ensemble.
 
Besetzung:
Francesco Aversano, Sofia Emanuela Cappelli, Vittoria Carpegna, Peng Chen, Laura Evangelisti, Leonardo Germani, Damien Nazabal, Morgan Perez, Giulia Pizzuto, Giorgio Strano, Prima Tharathep, Madhav Davide Valmiki

 
Teil 1
Choreografie: Mauro Astolfi
Musik: Ben Frost, Peter Gregson u.a.
Bühnenbild: Marco Policastro
Kostüme: Mona Hapke
Dramaturgie: Anna-Luella Zahner

Teil 2
Choreografie: Roberto Scafati
Komposition: Dirk Haubrich
Bühnenbild: Yoko Seyama
Kostüme: Rosa Ana Chanzá
Dramaturgie: Anna-Luella Zahner

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