Stadtgespräch
08.07.2016 Julia Nemesheimer Simon Engelbert
Rock, Pop and more 2016

Lernen von den Profis

​Immer wieder zeigt sich, wie wichtig es ist, die Jugend richtig zu fördern. Mit dem Projekt „Rock, Pop and more" bietet man jungen Musiker*innen ein Wochenende voller Workshops, bei denen man ganz nebenbei auch noch hervorragend Kontakte knüpfen kann.

 
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Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren können sich für das dreitägige Band- und Instrumentalcoaching mit internationalen Rock- und Popmusikern bewerben, das am ersten Wochenende der Herbstferien, vom 7. bis 9. Oktober 2016 stattfindet. Die Kosten, inklusive Übernachtungen und Verpflegung, belaufen sich auf 120,00 Euro. Bei Geschwistern erhält das zweite Kind 50 Prozent Rabatt. Anmelden kann man sich für die Instrumente Drums, Percussions, E-Bass, Klavier/Keyboard, Saxofon, Trompete, E-Gitarre, Posaune sowie für Gesang. Es werden Bands aus den verschiedenen Stilrichtungen zusammengestellt, die zusammen mit den Dozenten mehrere Songs erarbeiten. Zusätzlich gibt es Instrumentalunterricht in den verschiedenen Instrumentengruppen. Dort werden die Grundlagen für Rock- und Popmusik gelegt und nach individuellem Kenntnisstand erweitert.

Das Projekt „Rock, Pop and more" entstand 2006, seitdem finden die Workshops alle zwei Jahre statt. Insgesamt konnten sich seit Beginn 320 Teilnehmer von hochkarätigen Dozenten einige Kniffe beibringen lassen. Neun Bands haben sich, inspiriert vom Wochenende, im Anschluss gegründet. Darunter fallen beispielsweise Surface Sky mit Henrik Dewes und Never Ending. Auch Kevin Staudt, der bei The Voice of Germany in der Endrunde war, hat Erfahrungen beim RPM-Workshop gesammelt.

Zehn Dozenten und fünf Coaches kümmern sich um die anwesenden Jugendlichen, darunter beispielsweise Rüdiger Baldauf, der zu den erfolgreichsten Trompetern Deutschlands gehört, oder Chitra Somapala, der in seiner Heimat Sri Lanka als Star gefeiert wird. Gerade durch Letzteren konnten in den vergangenen Jahren immer wieder bekannte Musiker vermittelt werden, so der organisatorische Leiter des Workshops, Lothar Zengerling. "Die Musiker hier sind untereinander stark vernetzt und so gibt es ein hervorragendes Vermittlungssystem, das immer wieder sehr gute Dozenten zu uns führt. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit jedem Einzelnen, die ja teilweise schon jahrelang andauert."

Genaue Infos, auch zu den Instrumenten, die unterrichtet werden, finden sich auf der Webseite, dort gibt es auch einen detaillierten Ablauf der einzelnen Tage.

Am 09. Oktober steht ein Abschlusskonzert um 18 Uhr an, bei dem die Jugendlichen das Erlernte vorführen werden. Der Eintritt dazu ist frei.

Das Anmeldeformular kann noch bis zum 17. Juli 2016 eingeschickt werden.

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