Reviews
19.11.2015 Julia Nemesheimer Julia Nemesheimer
The Prodigy Live

Prodigy-People

Am vergangenen Dienstag, den 17. November 2015, eroberten die Elektro-Pioniere von The Prodigy die große Halle der Rockhal. Ganz ausverkauft war der Abend zwar nicht, dafür stand aber niemand der Anwesenden still. ​hunderttausend.de war mit dabei. 

 
Image

Auf dem Weg zur Halle waren besonders die Sicherheitsmaßnahmen auffallend: An Straßenecken standen schwer bewaffnete Polizisten, welche die ankommenden Fans der britischen Band begutachteten. Beim ersten Konzert nach dem abgesagten Sonic Visions-Samstag, sollte beim Publikum ein Gefühl der Kontrolle und Sicherheit vorherrschen. 

Die Hauptband selbst begann um viertel nach neun mit ihrer Show - und ließ keine Zeit zum Durchatmen. Eine gigantische Lightshow untermalte die Elektro-Party des musikalischen Masterminds Liam Howlett und den beiden Sängern Keith Flint und Maxim Reality. Gemeinsam mit einem Schlagzeuger und Gitarristen zur Unterstützung präsentierten sie 75 Minuten lang ihr Erfolgsrezept: treibende Bässe und Elektroelemente, gepaart mit rockigem Gitarrensound und entsprechenden Gesangseinlagen. Damit sind sie seit Anfang der 90er Jahre von keiner Party mehr wegzudenken und jeder kennt mal zumindest "Smack my Bitch up", "Firestarter" oder "Omen". Vereint werden damit verschiedene Genre und auch deren Anhänger, die alle gemeinsam eine Runde durchdrehten an diesem Dienstagabend. Neben den großen Hits waren vor allen Dingen Tracks des aktuellen Albums "The Day Is My Enemy" zu hören. Neu erfunden hat sich die Band damit zwar definitiv nicht, aber manchmal braucht man das auch nicht, um eine Horde glücklicher Menschen nach einer Tanzsport-Einheit in die Nacht zu entlassen. 

Bildgalerie



Karte anzeigen