Sport
26.09.2021 hunderttausend.de Simon Engelbert
RÖMERSTROM Gladiators Trier

Verdienter Heimsieg vor knapp 1.200 Fans

​​Die RÖMERSTROM Gladiators schlagen die Uni Baskets Paderborn mit 89:75. Beste Scorer auf Trierer Seite waren Dan Monteroso und Brody Clarke mit jeweils 19 Punkten. Das nächste Spiel steht am 2. Oktober bei den PSK Karlsruhe LIONS an.

 
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Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE

Mit Garai Zeeb, Derrick Gordon, Thomas Grün, Jonas Grof und Radoslav Pekovic starteten die RÖMERSTROM Gladiators in ihr erstes Heimspiel der Saison 2021/2022. Die Gladiatoren starteten unkonzentriert in die Partie und konnten nur einen der ersten fünf Angriffe erfolgreich gestalten. Paderborn zeigte sich etwas wacher und erspielte sich zu Beginn eine 4:9 Führung (5. Spielminute). Bei drei Minuten Restzeit im ersten Viertel konnte auch Neuzugang Jonas Niedermanner sein Debüt im Jersey der Gladiators geben. Zum Ende des ersten Viertels kamen die Gastgeber besser in Fahrt – zur ersten Viertelpause zeigte die Anzeigetafel 17:17.

Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel vorerst ausgeglichen. Beide Teams spielten konsequent ihre Systeme aus und erspielten sich so gute und einfache Abschlüsse nah am Brett. Eine hohe Intensität in der Defensive forderte von beiden Teams gute Ballbewegung. Auf Trierer Seite zeigte Dan Monteroso eine tolle Vorstellung und traf extrem hochprozentig von außen. Bis zur Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen und so ging es mit einem 38:39 aus Trierer Sicht in die Kabine.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gladiatoren sofort hellwach und zeigten schnellen und effizienten Teambasketball. Schnell drehten die Gastgeber das Spiel wieder zu ihren Gunsten und führten nach fünf Minuten im dritten Viertel mit 49:46. Über das gesamte dritte Viertel zeigten die Trierer nun eine enorm verbesserte Leistung. Schnelle Drives, gute Kick-Outs und aggressive Defense sorgte so für eine verdiente 64:53 Führung für die Moselstädter.

Auch im letzten Spielabschnitt hielten die Gastgeber das Tempo und die Intensität weiter hoch. Sechseinhalb Minuten vor Ende der Partie war der Trierer Vorsprung so auf 15 Punkte gestiegen (70:55, 34. Spielminute). Zwar konnten die Paderborner eine kurze, unkonzentrierte Phase der Gladiatoren nutzen um nochmals etwas näher heranzukommen, konnten dies aber nicht konservieren. Ganz im Gegenteil, die Moselstädter erhöhten nochmals das Tempo und zogen eine Minute vor Schluss auf 87:68 davon. Die letzte Minute des Spiels gehörte dann nochmal den Uni Baskets, die noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten – am Ende gewannen die RÖMERSTROM Gladiators verdient mit 89:75.

Das abschließende Fazit von Marco van den Berg, Headcoach der RÖMERSTROM Gladiators Trier: „Die erste Halbzeit war leider nicht so gut. Wir können noch viel, viel besser spielen und werden das bald auch tun. Vor allem die Defense auf den Guardpositionen hatte zu wenig Intensität, daran müssen wir arbeiten“.


Für Trier spielten: Derrick Gordon (15 Punkte), Dan Monteroso (19), Garai Zeeb (9), Tom Demmer (DNP), Jonas Grof (7), Thomas Grün (11), Jonathan Almstedt (0), Brody Clarke (19) und Radoslav Pekovic (4)

Beste Werfer Uni Baskets Paderborn: Brad Greene (16), Jordan Barnes, Johannes Konradt und Jackson Trapp (jeweils 12).



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