‭(Hidden)‬ Catalog-Item Reuse

EIN LITERARISCH-MUSIKALISCH-GANZ UND GAR NICHT-GESTRIGER ABEND

Weil die Zeit fiebert und schreit

​​​​​

Image

„Um Gottes Willen… wer schreit denn da so-?“ Haben Sie sich das in den letzten Tagen auch manchmal gefragt? Kurt Tucholsky wusste bereits vor knapp 100 Jahren die Antwort: „Das ist die Zeit. Sie schreit nach Satire!“ Ab dem 1. Februar gibt das Theater Trier den aktuell wieder wenig dezenten Zeichen der Zeit nach und begegnet ihr im Kasino am Kornmarkt mit dem literarisch-musikalischen Abend „Weil die Zeit fiebert und schreit“.
Im legendären „Café Europa“ haben die Besitzer gewechselt. Nach Streit mit Olaf und Robert hat Christian Insolvenz angemeldet. Statt den dreien hat nun Bernd das Sagen und macht aus dem einst weltläufigen Lokal gleich mal das „Deutsche Haus“. Mit subversivem Witz und hintergründigen Chansons sowie Texten von Brecht, Eisler, Kreisler und anderen lassen die Sängerin, der Kellner und der Pianist des Cafés ihre kritischen Töne gegenüber dem neuen Geschäfts-Führer erklingen.
Mit Joana Tscheinig, die in dieser Spielzeit als junge Hildegard Knef reüssierte, Florian Voigt, der im „Trafikant“ den Franz Huchel verkörperte und dem ukrainischen Pianisten Maksym Lyubachevsky haben Manfred Langner und Axel Weidemann einen Abend voller klassisch-satirischer Texte und Lieder zusammengestellt, der den Bogen von den 1920/30er Jahren bis in die Gegenwart spannt.




Foto: Marco Piecuch

Bildgalerie



Karte anzeigen