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„Später noch immer“ - Tour 2023

FELIX MEYER

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​Das neue Studioalbum “Später noch immer“ von Felix Meyer & project île ist voller Hoffnung und Liebe, grenzenloser Zuversicht, hörenswerter Geschichten und bittersüßer Harmonien. 

Die 15 neuen Lieder auf „Später noch immer“ verehren die Zartheit des Augenblicks und die Liebe und sehnen sich nach mehr Mut zu Umschwung und dem Wandel hin zu revolutionär anderen Wegen und Ideen. In „Das Kaninchen und die Schlange“ besingt Meyer die Sorge vor der gesellschaftlichen Schockstarre. In „Leg dein Herz in meine Hand“ die Hoffnung in die nächsten Generationen, „denen die Grenzen von Nationalstaaten hoffentlich noch weniger bedeuten werden als uns heute und die dann hoffentlich das Beste machen aus dem, was das Leben ihnen vor die Füsse legt.“ Das Titelstück „Später noch immer“ ist eine Huldigung der Liebe, der Freundschaft und der Annahme, dass alle, die nicht gegeneinander sind, füreinander sein sollten.Das Album legt den Finger in die Wunden der heutigen Zeit und verneigt sich dabei voll Demut vor den Verhältnissen, die dazu geführt haben, dass ausgerechnet wir ausgerechnet dieses Leben führen können. „Dokumentarische Popmusik“ hatte eine findige Journalistin das in den Anfängen der Band einmal genannt. Doch zu den exakten Beobachtungen des Geschichtenerzählers Felix Meyer, der seine Karriere einst auf europäischen Kreuzungen und Plätzen als Straßenmusiker startete, sind eine gehörige Portion Gelassenheit, Leich-tigkeit und ein gerüttelt Maß Glück und Zufriedenheit gekommen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Menschen fast alles falsch machen und trotzdem können wir als Einzelne kaum etwas daran verändern. Und umso mehr wir uns vereinzeln, desto weniger werden wir etwas ändern können. Wir müssen es trotzdem wenigstens probieren. Die Grundannahme des Systems scheint falsch zu sein. Der Markt regelt selber immer nur den Markt und nie die Verhältnisse der Menschen, die in sozialen Gefügen und in einer intakten Umwelt leben wollen. Und trotzdem sind die Verhältnisse im Moment noch immer friedlicher und freundlicher als je zuvor. Es wäre vermessen, diesen Zustand nicht wenigstens auch immer wieder genießen zu können.“Seit Anfang 2020 arbeiteten Felix Meyer und seine Band project île an neuen Liedern für das nunmehr 6. Studioalbum. Es ist unter dem Titel „Später noch immer“ am 30. September erschienen. Es ist ein Album, das den Rahmen des Chansons und der Liedermacherei sprengt. Es überrascht durch die auf der ganzen Welt aufgenommenen Instrumente und neuen Klangfarben. Aus Loops und Program-mierungen sind feine Lieder und glänzende musikalische Strukturen gestrickt worden, die von geistreichen Streicher Arrangements und Harmoniegesängen zart umwoben werden. In der Mitte steht als roter Faden durch alle musikalischen Welten - von der Seefahrerro-manze über die Ode an die Freundschaft bis hin zum Puppenstuben Punk - der Autor und Sänger Felix Meyer mit seiner unverkennbaren Stimme und diesen Texten zum immer und immer wieder hören und neu entdecken. Mehr als jemals zuvor treffen sich nationale und internationale Gäste auf „Später noch immer“. Der dänische Singer Songwriter Christian Juncker und Violinist Harald Haugaard, mit denen Felix Meyer in Kopenhagen den Titel „Leg dein Herz in meine Hand“ für die 100 Jahrfeier der dänischen Wiedervereinigung geschrieben hat oder der Gitarrist Beppe Gambetta aus Italien, mit dem gemeinsam der italienischen Antikriegshymne „la guerra di Piero“ in „Pieros Feldzug“ neues Leben eingehaucht wird. Dazu haben die Schauspieler Friedrich Mücke und Marc Ben Puch einen Gastauftritt bei dem Song „Zerrissenes Maul“. Auch Kollege Max Prosa ist mit an Bord. Er hat Felix vor Jahren einen Text des Philosophen Byung-Chul Han empfohlen, aus dem in der Folge beide eine Version des Titels „Buntes Papier“ gemacht haben. Mit dem Album „Später noch immer“ erscheint nun die Version von Felix Meyer & project île. Sei es das Streichquartett von Shir-Ran Yinon, das unter anderem die wundersam warmen Titel „Später noch immer“, „Altes Herz“ und „Der letzte schöne Tag“ in andere Sphären hebt, Hugh McMillan, Gitarrist der legendären Folk Band „spirit of the west“ aus Kanada, der eine Lapsteel Gitarrenspur zu „Das Kaninchen & die Schlange“ eingespielt hat, sowie Hannes Scheffler, Gitarrist der Band um den befreundeten Liedermacher Wenzel, der bei einer Reihe von Liedern zwischen „Polly“ und „Lagerfeuer“ strahlt oder die Zwillingsschwestern Ronja & Hannah Kopton aus dem Schwabenland - alle haben einen großen Anteil daran, dass das ganze Album einige Zenti-meter über dem Boden schwebt. Felix Meyer & project île ist ein unbeschwertes Werk mit klarem Kurs gelungen. Von großer Leichtigkeit getragen zieht sich Optimismus wie ein roter Faden durch die bittersüßen Harmonien des Albums. „Später noch immer“ wurde von Claudius Tölke produziert und erschien am 30.09.2022 beim Label SPV.​

Einlass: 19:00 Uhr



Foto: Felix Meyer

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