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Gemeinsam stark gegen Vorurteile, für aktiv gelebte Vielfalt

Kompetenztraining Respekt



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​Samstag + Sonntag, 27.08. + 28.08.2022 | jeweils 10-17 Uhr


Im Rahmen der Landesausstellung "Der Untergang des Römischen Reiches" lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz Direktion Rheinisches Landesmuseum Trier zu einem zweitägigen „Kompetenztraining Respekt. Gemeinsam stark gegen Vorurteile, für aktiv gelebte Vielfalt“ ein. Es richtet sich speziell an Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund und findet am Freitag, 27. August und am Samstag, 28. August 2022 jeweils von 10.00-17.00 Uhr im Rheinischen Landesmuseum Trier (Weimarer Allee 1) statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Führung durch die Ausstellung inklusive.
Eine Anmeldung (unter anmeldung@politische-bildung-rlp.de ist unbedingt nötig.
Das „Kompetenztraining Respekt“ wurde angelehnt an das „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen" entwickelt.
Die Verbindung zur Ausstellung liegt im Umgang mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen und Perspektiven, wie die diversen Gruppen ihr gemeinsames Zusammenleben gestalten und welche Problematiken und Hindernisse dabei gegebenenfalls zu überwinden sind, z.B. in Form von Vorurteilen. Denn das historische Thema „Völkerwanderung“ wird im Diskurs um Migrationsbewegungen oft unsachgemäß auf die heutige Zeit projiziert, um eigene Vorurteile zu bestätigen. Mit diversen Vorurteilen werden Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte tagtäglich konfrontiert und müssen mit ihnen umgehen. Daher wird das Training speziell für nach Deutschland geflüchtete Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund angeboten.
Die Teilnehmenden lernen Vorurteilen die eigene Meinung entgegenzusetzen, die Diskussion auf ein sachliches Niveau zu bringen und gleichzeitig eigene Vorurteilsstrukturen zu reflektieren. So werden festgefahrene Wahrnehmungsmuster hinterfragt, die der Akzeptanz anderer Sicht- und Lebensweisen im Wege stehen können.
Auf der Basis eigener Erfahrungen und Erlebnisse der Teilnehmenden werden praktische Gruppenarbeiten und Rollenspiele entwickelt, in denen wirkungsvolle Handlungsmöglichkeiten und Reaktionsweisen eingeübt werden. In der anschließenden gemeinsamen Auswertung werden die Verhaltensweisen und Argumentationsmuster reflektiert und vertieft.
Zielsetzung des Kompetenztrainings
ist es, den Teilnehmenden wirkungsvolle Handlungsmöglichkeiten, sinnvolle und für ihre Person angemessene Argumentationsstrategien und Reaktionen für schwierige Situationen vorzustellen und diese einzuüben.
Die Teilnehmenden überprüfen politische Äußerungen, Vorurteile, Schlagwörter und Parolen auf ihre emotionale Wirkung, ihren inhaltlichen Kern und die Gründe ihres Ursprungs. Interaktive Übungen wechseln mit theoretischen Impulsen ab. Je nach Situation werden verschiedene Handlungsmöglichkeiten diskutiert und im Rollenspiel erprobt. Geübt wird die eigene Position argumentativ - auch gegen Widerstände - zu vertreten. Das Training versteht sich auch als Raum der Begegnung, des Austausches und des Empowerments und ermuntert die Teilnehmenden, sich für Menschenrechte, Toleranz, Integration und gegen Gewalt, Rassismus und Diskriminierung einzusetzen.
Das Kompetenztraining wird gefördert vom Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration.



Foto: Th. Zühmer

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