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Riverine Borders - On rivers and other border materialities

Symposium

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​Wasserstraßen sind wesentliche Bestandteile der belebten und unbelebten Welt. Sie prägen Landschaften und dienen als Demarkationslinien - als "natürliche Grenzen" - zwischen Staaten in vielen Teilen der Welt. Flüsse und Bäche sind nicht nur trennende, sondern auch verbindende Linien, und Grenzgebiete sind oft besonders reiche Orte des Lebens, der Interaktion, des Durchgangs, der Durchlässigkeit, der gegenseitigen Befruchtung und des Austauschs. 

Im Rahmen der Ausstellung Al río / To the River von Zoe Leonard werden eine Reihe von Vorträgen und das Symposium Riverine Borders: On rivers and other border materialities werden sich auf die Materialität dieser Flussgrenzen aus territorialer, geografischer und politischer Sicht sowie aus einer metaphorischen Perspektive konzentrieren, als willkürliche Orte, an denen sich Interessen und Ideologien überschneiden und aufeinanderprallen. 
Eine Reihe von Wissenschaftlern und Forschern aus den Bereichen bildende Kunst, Kulturwissenschaften, Geschichte und Geografie werden sich mit der Flussgrenze im nordamerikanischen und europäischen Kontext beschäftigen. Ihre Beiträge sind sowohl Teil als auch Fortsetzung der zeitgenössischen Debatten über den Status und die (symbolische) Bedeutung von Grenzen. Diese Grenzfragen haben in den letzten Jahrzehnten besonders an Dynamik gewonnen. Die Bedeutung von Grenzen als Antwort auf den aufkeimenden Nationalismus oder die anhaltende Krise des Migrationsmanagements hat zu einer forcierten Digitalisierung von Grenzregimen, einer Zunahme der physischen und digitalen Überwachung und einer Vervielfachung von Grenzanlagen weltweit geführt. 




Foto zVg: Veranstalter

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