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Dragons, mit 11 Tänzer:innen

Eun-Me Ahn

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​Die Choreographin Eun-Me Ahn, 1963 in Südkorea geboren, hat einen vielseitigen Werdegang hinter sich: Sie hat schamanische Traditionen erforscht, lange in New York gelebt, ist ihrer tiefen Freundschaft, die sie mit Pina Bausch pflegte, verbunden und als Vertreterin der Avantgarde auf wichtigen Festivals präsent. Großes Aufsehen erregte sie 2018 am Grand Théâtre mit Dancing Grandmothers.

Für ihr neues Stück bringt Eun-Me Ahn fünf junge TänzerInnen, die im Jahr 2000 im Zeichen des Drachens in verschiedenen asiatischen Ländern geboren wurden, mit den TänzerInnen ihres Seouler Ensembles zusammen. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts sprach man von den „Vier asiatischen Drachen“, und meinte damit Südkorea, Taiwan, Hong-Kong, Singapur, und deren vielversprechende neue Energie. Die Idee der Choreographin ist es, ein Porträt des zeitgenössischen Asiens zu entwerfen und die Energie zu erforschen, die sich durch den dort praktizierten Tanz zieht.  

Für Eun-Me Ahn sagt ein Körper mehr aus als Worte. Er spiegelt eine persönliche Geschichte und Lebensweise. Die Arbeit mit jungen TänzerInnen bietet die Gelegenheit, eine sowohl körperliche als auch geistige Energie in Betracht zu ziehen und anhand der Körper die Realität eines Landes, eines Kontinents zu erzählen.​

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