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Operette in drei Akten von Franz Lehar

Die lustige Witwe (Premiere)

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Pontevedrino – einst der reichste Staat in Europa – ist pleite. Vorbei das süße Leben und die Zeiten der rauschenden Feste, in denen das teure „Vaterland“ gefeiert wurde. Um den drohenden Bankrott abzuwenden, plant der Pariser Botschafter Baron Zeta, seinen Sekretär Danilo mit der steinreichen Witwe Hanna Glawari zu verheiraten und deren Millionen für das Vaterland zu sichern. Doch Danilo verbringt seine Zeit lieber mit den Mädchen im Maxim und denkt nicht im Ernst ans Heiraten. Schon gar nicht, als er feststellt, dass ihn mit der reichen und schönen Hanna eine gemeinsame Vergangenheit verbindet. Und die lebenslustige junge Witwe ist ohnehin klug genug, sich die geldgierigen Verehrer vom Leibe zu halten. Mit dem Welterfolg der Lustigen Witwe schlug 1905 die Geburtsstunde der modernen, auch als „silbern“ oder „romantisch“ bezeichneten Operette in der Nachfolge von Offenbach und Strauß. Das Werk wurde mit seiner umwerfend neuen, erotisierenden Instrumentierung und der modernen Darstellung der Liebe als stolzes Kräftemessen zweier gleich starker Partner zum nie wieder erreichten Vorbild einer ganzen Epoche.

Libretto von Victor Léon und Leo Stein
Neue Fassung von Manfred Langner
In deutscher Sprache


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