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Creole Festival

Bavaschôro: Bayerisch-brasilianischer Choro

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Luftig-leichte Kleidung, ein federnder Gang, Virtuosität und jede Menge guter Laune: Die fünf Musiker der Münchner Band „Bavaschôro“, wissen, wie man in Brasilien leibt und lebt.

An sonnigen Sommertagen verwandeln sie kleine Straßen und Cafés (wie das winzige Café Henry in der Au) in ein Fleckchen Rio de Janeiro, wenn sie Ihre Instrumente aus den Koffern holen und brasilianische Kaffeehausmusik nach Bayern bringen.

Es sind fünf Jungs - alle professionelle Musiker - die ausgehend von unterschiedlichen Genres und Musiktraditionen zum „Choro“ gekommen sind: Der Gitarrist Henrique de Miranda Rebouças und der Saxophonist Marcio Schuster sind gebürtige Brasilianer. Trotz ihrer klassischen Ausbildung scheuen sie nicht die Einflüsse der brasilianischen Volksmusik und werden so zu Botschaftern der Vielfältigkeit ihrer eigenen Kultur. Die Brüder Ludwig (Percussion, Horn und Tuba) und Xaver Himpsl (Flügelhorn) sind schon von Kindesbeinen an über den brasilianischen Jazz-Trompeter Claudio Roditi (Dizzy Gillespie, Arturo Sandoval) mit dem Choro in Kontakt gekommen. Als Mitglieder der „Unterbiberger Hofmusik“ erweitern sie das klassische Choro-Repertoire durch Einflüsse der bayerischen Volksmusik und des Jazz. Gitarrist Luis Maria Hölzl – halb Portugiese, halb Bayer – ergänzt die Gruppe mit seiner portugiesischen Gitarre und Interpretationen aus dem klassischen südamerikanischen Gitarrenrepertoire.


Foto zVg: Tufa

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