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| DFB-Pokal;Basler will seine Mannen kämpfen sehen | |
| Die Spannung steigt: Am morgigen Dienstag steigt für Eintracht Trier das DFB-Pokalspiel gegen Arminia Bielefeld. Gleichzeitig stellt der Verein eine neue Image-Kampagne vor. Trainer Mario Basler appelliert in deren Sinne an den Kampfesmut seiner Spieler. | |
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| Trier. Die Regel Nummer eins für Außenseiter kennt Mario Basler aus dem Effeff: »Wer Angst hat, wird sein blaues Wunder erleben«, warnte Eintrachts Trainer vor dem morgigen Pokalspiel. Nur wenn seine Mannschaft an sich glaube, habe sie eine Chance, für die Überraschung zu sorgen. »Wir müssen die nötige Aggressivität und Laufbereitschaft bringen«, fordert er. Gegen den Zweitligisten hat seine Mannschaft nichts zu verlieren, darf dafür auf den Rückenwind aus dem bisher positiven Saisonverlauf in der Regionalliga bauen. Dort rangiert der SVE derzeit auf Platz zwei. So schätzt Basler die Chancen gegen die offensiven Ostwestfalen auf 50:50. Doch auch Bielefeld hat einen guten Start in der 2. Liga hingelegt. Nach zuletzt drei Siegen in Folge steht die Mannschaft von Trainer Thomas Gerstner auf dem vierten Platz, mit nur einem Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz. Trier wird beim Unterfangen »Pokalsensation« ohne Michael Dingels auskommen müssen, der weiterhin wegen eines Blutergusses im Oberschenkel außer Gefecht gesetzt ist. Beim angeschlagenen Kapitän Josef Cinar sieht es besser aus. Endgültige Gewissheit über seinen Einsatz wird es aber wohl erst morgen geben. Einer zusätzlichen Motivation sollte es aber nicht bedürfen: »Das ist ein besonderes Spiel, ich als Spieler würde mir das nicht entgehen lassen«, sagte Basler, der den DFB-Pokal zweimal gewann. Seine Strategie für das Spiel gegen Bielefeld: »Wir müssen hervorragend spielen und unseren Gegenspielern wehtun, indem wir auch mal eine Grätsche auspacken.« Drei Worte für ein besseres Image Grätschen und kämpfen passt auch gut zur neuen Image-Kampagne, die der Verein heute vorstellte und der Eintracht zu mehr öffentlicher Anerkennung verhelfen soll. »Eintracht macht stark«, heißt der Slogan, der ab heute in der ganzen Region plakatiert sein wird. Die Motive zeigen Eintracht-Akteure in römischen Rüstungen vor antiken Gebäuden wie Basilika, Thermen oder Porta. Robert Bläsius, Vorstandsmitglied der Eintracht, erhofft sich viel von der Aktion. »Unser Vorbild sind Vereine wie Mainz 05 oder der FC St. Pauli. Die haben es geschafft sich als positive Marke zu etablieren«. Die Eintracht soll in Zukunft weder als Karnevalsverein noch als »Freibeuter der Liga« wahrgenommen werden, sondern mit der römischen Vergangenheit der Stadt punkten. »Symbole sind sehr wichtig im Sport«, erklärt Stephan Kraemer, von der zuständigen Werbeagentur die Kampagne. »Das Römer-Motiv bietet uns unendliches Potential«, findet er. Bei der Präsentation der Plakate zeigten sich denn auch Stürmer Wilko Risser (im Bild links) und Torwart Kenneth Kronholm in Legionärs-Kluft. Zum Spiel morgen werden sie im herkömmlichen Trikot antreten, kämpfen sollen sie trotzdem. Nur wenn Baslers Mannen den Worten von Trainer und Werbeagentur Taten folgen lassen, ist der Einzug in die dritte Runde möglich. »Wenn wir dann ein großes Los ziehen wie Bayern oder Bremen, muss ich überlegen, ob ich selbst noch mal auflaufe«, warf Super-Mario einen Blick voraus (cp). Anstoß gegen Arminia Bielefeld ist am morgigen Dienstag um 19:00 Uhr. | |
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