Diesen Beitrag Freunden weiterempfehlenDruckansicht öffnenTeilenBookmark and Share
Freitag, 08.05.2009
Rugby
Tarforst hofft auf den Grand-Slam
Der FSV Trier-Tarforst hat am Samstag die Möglichkeit ungeschlagen Meister der Rugby-Regionalliga zu werden. Das entscheidende Spiel steigt am Samstag im Trierer Waldstadion.
Rugby;Tarforst hofft auf den Grand-Slam
Foto: Promo
Trier (red/cp). Die Rugby-Mannschaft des FSV Trier-Tarforst scheint in dieser Saison einfach nicht zu stoppen. Das Team hat bis jetzt alle Meisterschaftsspiele gewonnen und führt die Regionalliga Rheinland-Pfalz deshalb souverän an. Lediglich die Ramstein Rogues können Trier den Titel noch streitig machen. Mit vier Punkten Rückstand können die Pfälzer aber rechnerisch die Trierer noch überholen. Besonders spannend wird das Titelrennen dadurch, dass die beiden Spitzenreiter am Samstag um 14:30 Uhr im Trierer Waldstadion zum letzten Saisonspiel der Liga aufeinandertreffen.

Für fleißige Rechner sei an dieser Stelle die Wertung der Ligaspiele erklärt: Für einen Sieg gibt es vier Punkte, für ein Unentschieden zwei Punkte und eine Niederlage null Punkte. Allerdings können noch Bonuspunkte ergattert werden: Jedes Team, das mindestens vier Versuche erzielt erhält einen Bonuspunkt. Daneben erhält ein Team, das nur mit sieben oder weniger Spielpunkten Unterschied verliert, einen Bonuspunkt.

Trier spielt auf Sieg

Ramstein könnte bei einem Sieg demnach maximal fünf Wertungspunkte erzielen, wäre dann aber darauf angewiesen, dass Trier selbst keinen der zwei möglichen Bonuspunkte erzielt. Bei einem Punktegleichstand in der Tabelle würde Trier den direkten Vergleich gewinnen, da das Hinspiel gegen Ramstein 32:7 (5:0 Wertungspunkte) endete.

Für Triers Trainer Christian Feuere kommt am Samstag bei allen Rechenspielen nur ein Sieg seiner Mannschaft in Frage. Damit hätte der FSV Trier-Tarforst dann auch eine ganz besondere Leistung erbracht: Neben der Meisterschaft hätte die Mannschaft sämtliche Ligaspiele gewonnen. Einen Erfolg den man dann getrost Grand Slam nennen dürfte. Dieses Kunststück ist zuletzt dem RC Mainz in der Saison 2006/'07 geglückt. Anschließend schafften die Mainzer den Aufstieg in die Zweite Liga, wo sie bis heute spielen. Die Vorzeichen könnten für Trier also kaum besser sein.